[DE] Auf dem Weg zur Souveränität der europäischen Medien – Eine industrielle Medienstrategie zur optimalen Wertschöpfung durch Daten, Algorithmen und künstlicher Intelligenz

Andrus Andrip, Vizepräsident der Europäischen Kommission, hatte im Oktober 2018, den ehemaligen Direktor der Europäischen Rundfunkunion (EBU) Guillaume Klossa zu seinem Sonderberater ernannt und ihn gebeten, seine Einschätzungen zu den Herausforderungen und Chancen Europas im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer digitaler Technologien wie Künstlicher Intelligenz und verwandten Systemtechnologien zusammenzufassen.

Hier der Link zum Originalentwurf des EU-Reports:
An Industrial Media Strategy to leverage Data, Algorithms and Artificial Intelligence.

Guillaume Klossa, Sonderberater des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, legt Bericht vor

Als Reaktion auf die Bitte des Vizepräsidenten liegt nun Klossas Bericht «Für eine europäische Mediensouveränität» vor. Darin entwirft Klossa gemeinsam mit Experten anhand 14 konkreter Vorschläge eine neue Strategie für das industrielle Medienökosystem Europas. Sie soll dafür sorgen, ein nachhaltiges pluralistisches und unabhängiges europäisches Medienökosystem zu fördern, das zu Demokratie, Kultur und nachhaltigem Wachstum beiträgt.

Das europäische Medienökosystem – ein Patient auf der Intensivstation

In seiner Vorrede zeichnet Klossa das düstere Bild einer Welt, die radikalen und rapiden Veränderungen unterliegt und in der die Demokratie auf dem Spiel steht: Internationale Beziehungen basieren auf Gewalt, Sicherheitslücken und gezielte Falschinformationen bei der Übertragung oder Speicherung von Daten sind bereits zur Norm geworden und sorgen für Verunsicherung. Demokratisch nicht zur Rechenschaft verantwortete Organisationen nutzen algorithmengesteuerte Plattformen oder Technologien, um Gesellschaften gezielt zu fragmentieren. 

Die Folge: Das Vertrauen der Bürger in ihre politischen und sozialen Institutionen sinkt.

Medien als Werkzeug der digitalen Disruption

Medien werden zu Störzwecken eingesetzt, sind aber zugleich auch die geeigneten Mittel, um Brücken zu schlagen und sozialen Spaltungen entgegenzuwirken. Das Medienökosystem, eigentlich als Grundpfeiler einer gesunden Demokratie gedacht, hat es in Zeiten eines Kriegs um Aufmerksamkeit und der inflationären Versorgung mit Informationen immer schwerer, das Interesse und Vertrauen des Publikums zu gewinnen.

Weckruf für den sozialen Zusammenhalt

Ein pluralistisches, wirtschaftlich tragfähiges, innovatives, unabhängiges und zuverlässiges Medienökosystem ist daher von entscheidender Bedeutung für Bürger, Verbraucher und Unternehmen. Es muss die Grundlagen und Werte für eine informierte und rationale Debatte garantieren, auf deren Basis rational begründbare, kollektive und akzeptierte Entscheidungen getroffen werden können. Es geht also um nichts weniger, als uns selbst, und darum, dem öffentlichen Diskurs und unserer Souveränität weiter vertrauen zu können.

Faktor Wirtschaftlichkeit und Innovation

Nachhaltige und freie Medien stellen die Grundvoraussetzung für das effiziente und transparente Funktionieren der liberalen Demokratie und der sozialen Marktwirtschaft dar.

An Industrial Media Strategy to leverage Data, Algorithms and Artificial Intelligence, 2019

Der gesellschaftlich zentral verankerte Mediensektor wird konsequenterweise als Terrain zu Testzwecken zur Erprobung der Umsetzbarkeit von Anwendungen bahnbrechender Technologien wie der Künstlichen Intelligenz und Blockchain genutzt, die als zukünftige Säulen der digitalen Revolution nach dem Zeitalter des World Wide Web, der sozialen Netzwerke und Big Data gelten dürfen.

Mediensektor an der Spitze der andauernden Daten- und KI-Revolution

Die Medien sind von zentraler Bedeutung, da sie stark sichtbar sind und alle Bürgerinnen und Bürger sowie eine Vielzahl der wichtigsten sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Akteure einbeziehen. Gelingt es in diesem Rahmen, die neuesten technologischen Entwicklungen zu nutzen und Veränderungen zeitnah herbeizuführen, wird das einen Dominoeffekt auf die gesamte europäische Gesellschaft und Wirtschaft haben.

Es bestehen enge Verbindungen zwischen den Medien und anderen Sektoren wie der Verteidigung, Sicherheit, Gesundheit und der Automobilbranche, die sich gegenseitig gewinnbringend mit ihrem innovativen Potenzial befruchten können.

Die digitale Revolution kennt keine geografischen Grenzen

Es ist jetzt an der Zeit, eine echte und ehrgeizige systematische EU-Industriestrategie für die Medien zu entwickeln, bei der das gesamte Potenzial aller Technologien für den Sektor ausgeschöpft wird.

Diese Strategie muss in Bezug auf die europäischen Grundwerte entwickelt werden und im Einklang mit den Grundrechten, dem Pluralismus, den bereits etablierten Qualitätsstandards und der Meinungsfreiheit stehen.

Mediensektor spielt Schlüsselrolle bei der Erprobung und Umsetzung der europäischen KI-Ethikrichtlinien

Der Mediensektor ist umso wichtiger, da die Daten, die über Benutzer zur Bereitstellung von Mediendiensten gesammelt werden, viel über die sehr persönliche Identität eines jeden von uns und über seine persönlichen demokratischen Entscheidungen aussagen. Dieser Tatsache muss konsequent Rechenschaft geschuldet werden. Personenbezogene Daten sind unter ebenso hohen Schutz zu stellen wie das Recht auf die geheime Wahl.

Medienindustrie generiert strategisch wichtiges Kapital für Europa

Lange Zeit wurde der Mediensektor als zu fragmentiert gesehen. Er galt als vorwiegend national beeinflusst und trat hinsichtlich seines innovativen Potenzials kaum in Erscheinung.

Ein umfassendes öffentliches Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen der Schwächung der Demokratie und der Schwächung eines pluralistischen und unabhängigen wirtschaftlich tragfähigen Medienökosystems bestand nicht.

Nun machen durch die Plattformökonomie hervorgerufenen Veränderungen eine genaue Definition der Grenzen zwischen den klassischen medialen Formen von Video, Text, Audio, Augmented Reality, Gamification und der kurz bevorstehenden, enormen Verbesserung automatisierter Übersetzungstechnologien hinfällig. Das traditionelle Konzept der Medienbranche erfährt eine radikale Umgestaltung.

Traditionelle Massenmedien entwickeln sich zu datengesteuerten Kommunikationsunternehmen gigantischer Größe und multimedialer Konvergenz

Die Stakeholder dieser Brachenbereiche sind sich dieses Paradigmenwechsels durchaus bewusst. Sie haben lange gezögert, zusammenzuarbeiten, sind sich nun aber zunehmend bewusst, dass Innovation und Transformation im Wesentlichen von den globalen Plattformen und Technologieriesen ausgehen. Für die meisten Player innerhalb der Medienbranche wird es immer wichtiger, Datentechnologien und KI in den Mittelpunkt ihres Geschäftsmodells zu stellen, um sich behaupten und differenzieren zu können.

Vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz von KI-Technologien im Mediensektor

Diese Technologien können es ermöglichen, die Qualität von Informationen zu verbessern und Inhalte besser zu kontextualisieren, indem sie dazu beitragen, Fake News zu bekämpfen und ein besseres, auch messbares, Verständnis für das Publikum in einer plattformübergreifenden Welt zu schaffen. Mit ihnen werden sich Inhalte sowohl besser verbreiten, als auch monetarisieren lassen und zeitgleich für mehr Kreativität sorgen.

Die neuen Technologien sollten in den Dienst der Qualität und der positiven sozialen Wirkung der Medien gestellt werden und können dazu beitragen, Informationen und Datenarchive zu authentifizieren, die Möglichkeiten von Mikrozahlverfahren weiterzuentwickeln und Urheberrechte besser zu verwalten.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass dieselben Technologien auch verwendet werden können, um das Medienökosystem durch die Produktion und Verbreitung von gefälschten Nachrichten, Deep Fakes oder die Fälschung digitaler Archive zu schwächen.

Den wirtschaftlichen Wert des Medienökosystems nutzen

Abschließend bemerkt Klossa, dass auf europäischer Seite nur ein sehr kleines Zeitfenster zur Verfügung steht, um diese Potenziale zu nutzen und die demokratische Souveränität zurückzugewinnen, die durch einen nachhaltigen, innovativen und viel kooperativeren Mediensektor ermöglicht werden.

Alle Beteiligten müssen dringend mobilisiert werden, damit die notwendigen Voraussetzungen für Regulierung und Wettbewerb auch im Zeitalter der Tech-Giganten und AI gegeben sind.

14 strategische Empfehlungen für eine europäische Mediensouveränität

Empfehlung 1 : Entwicklung einer neuen industriellen Medienstrategie in Zusammenarbeit mit einem EU-Forum für Akteure aus dem Medienbereich, die sich auf die Nutzung neuer digitaler Technologien konzentriert und eine fruchtbare Wechselbeziehung zwischen dem europäischen Medien-, Technologie- und dem Kreativsektor schafft.

Es sollte eine gemeinsame ehrgeizige und proaktive „Vision 2030“ definiert werden, die das Umdenken der Medien angesichts der Netzkonvergenz, den Entwicklungen innerhalb der KI und der Platform Economy abbildet. Diese neue Strategie für industrielle Medien sollte im nächsten Mandat der Europäischen Kommission oberste Priorität haben.

Ihre drei Ziele sollten sein:

(1) Beschleunigung der digitalen Transformation der europäischen Medien und Unterstützung der Medienunternehmen bei der Maximierung des Wertzuwachses, die noch ungenutzte Chancen des digitalen Binnenmarkts bieten

(2) Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen unter Wahrung der europäischen Grundwerte und

(3) Förderung eines nachhaltigen, innovativen, kooperativen und unabhängigen Medienökosystems, das der Demokratie, der innovativ-schöpferischen Kräfte und dem gesellschaftlichen Wandel dient.

Diese Strategie sollte mit Fördermitteln aus dem nächsten europäischen Haushaltsplan (MFR) und den neuen Programmen Horizon Europe und Digital Europe unterstützt werden.

Empfehlung 2 : New Deal zur Datensicherheit

EU-Bürgern sollen Grundrechte im Hinblick auf ihre Daten gewährt werden. Sie sollen ihnen sowohl eine Zugangskontrolle ermöglichen, also auch den Austausch und die Dateninteroperabilität beim Umgang mit personenbezogenen Daten beim Abruf von politisch, gesellschaftlich oder kulturell relevanten Informationen. Dem Schutz ihrer Daten ist ebenso hohe Priorität einzuräumen, wie dem der geheimen Wahl.

Empfehlung 3 : Recht auf Zugang zu diversifizierten und kostenlosen Qualitätsnachrichten in eigener Sprache für alle EU-Bürger

Dieses Recht sollte über europäische Plattformen für Qualitätsinhalte umgesetzt werden, die mit automatisierten Übersetzungstools ausgestattet und für alle europäischen Bürger zugänglich sind.

Besondere Anstrengungen sollten durch eine spezifische Initiative zur automatisierten Übersetzung unternommen werden, um rasch die Qualität automatisierter Übersetzungen von medialen Inhalten in die verschiedenen EU-Sprachen zu verbessern. Dazu sollte die Europäische Gemeinschaft ein zu diesem Zweck angelegtes Projekt fördern. Es gilt, ein Must-Carry-Äquivalent für Plattformen einzurichten, mit dem die Einspeisung von Inhalten auf Algorithmenbasis kuratiert und empfohlen wird.

Empfehlung 4 : Gesetzliche Verankerung eines Bürgerrechts auf Transparenz und Rechenschaftspflicht hinsichtlich der Ziele von Medienalgorithmen

Sowohl von sozialen Plattformen als auch Content-Plattformen soll verlangt werden können, Transparenz bezüglich der eingesetzten Empfehlungsdienste und über Algorithmen kuratierte Inhalte herzustellen.

Plattformen, die Algorithmen zur Optimierung der Inhalte verwenden, müssen transparent vermitteln, wozu ein Algorithmus eingesetzt wird (Verweildauer erhöhen etc.)

Empfehlung 5 : Implementierung von Ethikrichtlinien für den Einsatz von KI innerhalb der Medienbranche

Die Medienakteure sollten schnellstmöglich voranschreiten und Feedback zur Pilotphase der EU-Richtlinien für künstliche Intelligenz geben. Die europäischen Medien können damit einen globalen Standard und Referenzrahmen für AI-Richtlinien im Mediensektor setzen.

Empfehlung 6 : Start einer EU-Initiative für Mediendaten

Eine EU-Initiative für Mediendaten unter Leitung der Europäischen Kommission sollte folgende Ziele verfolgen:

• Vereinfachung des Metadatenstandards

• Förderung von digitalen Content-Datenarchiven

• Unterstützung und Vereinfachung des Datenaustauschs zwischen Organisationen

• Hilfe beim Ausbau und der Entwicklung gemeinsamer Datenverwaltungsplattformen

• bevorzugte Förderung der Entwicklung datenschutzrechtkonformer Datenverarbeitungssysteme zum Umgang mit personenbezogenen Daten

Empfehlung 7 : Einrichtung eines Europäischen Fonds für digitale Medieninnovation mit einer ersten öffentlichen EU-Finanzierung von einer Milliarde Euro

Der Fonds sollte sich auf Datenanalysetechnologien aus den KI, Blockchain und den Neurowissenschaften konzentrieren, die den Mediensektor unmittelbar formen und fördern. Der Fonds sollte zunächst für 5 Jahre eingerichtet werden und erneuerbar sein. Er könnte durch die EU finanziert werden, seinem Etat sollten jedoch auch private Mittel von Unternehmen und Stiftungen zufließen.

Der Fonds ist als Teil einer umfassenderen Investitionsstrategie für Medieninnovationen im Mediensektor gedacht, die von der Europäischen Investitionsbank und den Mitgliedstaaten unterstützt wird.

Empfehlung 8 : Ausbau der europäischen Medien- und Technologiezentren

Eine grundlegende Bedeutung hat die Entwicklung einer nachhaltigen europäischen Infrastruktur für Medien, damit Innovationen durch eine verbesserte Verzahnung des Mediensektors, Technologie und dem Kreativbereich beschleunigt werden. Damit können Best Practices zeitnah ausgetauscht und verbreitet werden, was einer avantgardistischen Herangehensweise innerhalb des Mediensektors förderlich ist. In diesem Zusammenhang sollte die Europäische Kommission Initiativen wie MediaRoad, einer EU-finanzierten, öffentlich-privaten Partnerschaft zur besseren Verknüpfung des Medien- und Technologie-Sektors, verstärken.

Empfehlung 9 : Bevorzugte Förderung europäischer Plattformen für Qualitätsinhalte, Mediendatenanalysen und –optimierung, europäischer Quality-Content-Suchmaschinen sowie Entwicklung eines neuen, geräteübergreifenden Standards für Reichweitenanalysen und Zielgruppenmessung

Die EU und die Mitgliedstaaten sollten für besonders ambitionierte und visionäre Moonshot-Projekte die notwendigen rechtlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Strukturen schaffen. Europäern soll ermöglicht werden, Infrastrukturen, Schnittstellen und Kapazitäten für Innovationen zu entwickeln, die für eine Steigerung der Menge und der Qualität relevanter Daten unerlässlich sind. Damit sollen die Voraussetzungen für die Entwicklung leistungsfähiger KI-Apps geschaffen werden, die den europäischen Bürgern zugutekommen und den gesellschaftlichen Werten entsprechen.

Empfehlung 10 : Durchführung einer Initiative zur Stärkung des Vertrauens in die Medien, die auf Grundlage der Vermittlung von Medien- und Social-Media-Kenntnissen, digitaler Literarisierung und der Möglichkeit, Falschmeldungen gezielt auslesen, zu entlarven oder zu kennzeichnen beruht. Dazu muss die Zusammenarbeit zwischen Medien und den akademischen Strukturen vertieft werden.

Empfehlung 11 : 3 % der Mittel von Horizon Europe sollen für das nächste europäische FuE-Programm für die Medien- und Kreativbranche bereitgestellt werden. Das entspricht einem Budget von 3 Milliarden Euro. Im besonderen Fokus der Forschung und Entwicklung sollten folgende Bereiche stehen:

• KI, Neurowissenschaften und Wissensvermittlung

• Benutzerzentrierte und praxisnahe datenschutzwahrende Algorithmen und Technologien wie beispielsweise PIMS(Personal Information Management Systeme, dezentrales Web) sowie verwandte Geschäftsmodelle

• Multi-industrielle FuE-Programme, die industrielle Transfers begünstigen (z. B. die Entwicklung von Entertainmentdienstleistungen für selbstfahrende Autos zusammen mit der Autoindustrie; der Forschung zu KI-Applikationen hinsichtlich der Gesichts- und Stimmerkennung und Authentifizierungsverfahren zusammen mit der Sicherheitsbranche; KI- und Inhaltsanalyse in Kooperation mit dem Gesundheitssektor)

• Automatisierte Übersetzungsverfahren

Empfehlung 12 : Einrichtung eines europäischen Gremiums für digitale Regulierungsprozesse

Die EU soll eine spezielle Regulierungsstelle für digitale Medien entwickeln, die drei Kernfunktionen hat:

• Überwachung, Analyse und Setzen von Anreizen für das Verhalten digitaler Akteure.

Diese Stelle könnte Daten von digitalen Akteuren, einschließlich Online-Plattformen, anfordern, Zugriffsrechte verwalten, Dashboards veröffentlichen sowie Daten für ihre Endbenutzer oder Vergleichstools zugänglich machen.

Das Gremium würde sich aus Vertretern der akademischen Forschung, gemeinnütziger Organisationen, dem FuE-Wettbewerbsgremien, nationalen Gremien, die für Verbraucherschutz, fairen Wettbewerb oder Schutz der Privatsphäre zuständig sind sowie Vertretern des RegTech-Bereiches zusammensetzen.

• Implementierung von Sandboxes, Test und Entwicklung von Schlüsselalgorithmen (wie z. B. Ranking-Algorithmen) auf geeigneten Plattformen, besonders im Hinblick auf ihre Fairness, Rechenschaftspflicht und Transparenz.

Die Ergebnisse ihrer Forschungen sollten sie mit qualifizierten Experten teilen, um die Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Gesellschaft zu untersuchen.

• Entwicklung gemeinsamer Standards und der Umsetzung künftiger von der EU erlassener Vorschriften, insbesondere auf der Grundlage der Zusammenarbeit mit den nationalen Regulierungsbehörden.

Diese Regulierungsbehörde würde eine EU-Gruppe von für Digitales zuständige Regulierungsbehörden steuernd führen.

Empfehlung 13 : Supervision von Plattformsystemen mit der Möglichkeit, gezielte Maßnahmen experimentell in Originalskalierung und in Echtzeit durchzuführen, um deren Fairness, Rechenschaftspflicht und Transparenz zu prüfen.

Empfehlung 14 : Priorisierung der Medien bei der Ausarbeitung einer europäischen Strategie für KI.

Die Europäische Kommission sollte AI und Medien als Schlüsselprioritäten sowohl in Bezug auf ihre Organisation als auch hinsichtlich der Ausrichtung ihrer Politik betrachten. Auch die nächste Europäische Kommission soll die Arbeit an der Umsetzung der AI-Strategie aktiv weiter verfolgen. Der Diskurs im Hinblick auf ethische Fragestellungen sollte ebenso fortgeführt werden, wie das synergetische Zusammengehen bei der Entwicklung einer industriellen Medienstrategie und Strategien bei der Entwicklung der KI. Im Fokus sollten Projekte zur Wissensvermittlung, die Talentförderung und -erhaltung stehen.

Stop trying to keep up. Start getting ahead!

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